Mainfranken: Aufruf zu Silvester ohne Böller
Auch wenn es nicht verboten ist, die Stadt Würzburg ruft dazu auf, das Böllern an diesem Jahr an Silvester bleiben zu lassen. Vom Landkreis Würzburg kommt ein Aufruf, zumindest äußerste Vorsicht walten zu lassen. Die Behörden argumentieren dabei mit der Verletzungsgefahr. Gerade in Zeiten stark ausgelasteter Intensivstationen sei jeder Unfall einer zu viel, so Würzburgs Kommunalreferent Wolfgang Kleiner. Es seien zwar liebgewordene Traditionen, auf die man verzichten müsse, aber es sei wichtig solidarisch zu handeln und zusammenzustehen, so Würzburgs Landrat Thomas Eberth.Grundsätzlich wird vor Silvester in diesem Jahr bundesweit kein Feuerwerk verkauft. Generell ist es aber nicht verboten, Pyrotechnik abzubrennen. Das geht allerdings nur auf Privatgrundstücken, denn auch an Silvester gilt die Ausgangssperre ab 21 Uhr und zudem ein generelles Alkoholverbot in der Öffentlichkeit.Die Stadt Würzburg hat rein vorsorglich dennoch auch wieder ihre üblichen Sicherheitszonen eingerichtet, in denen Feuerwerk generell verboten ist. Dies betrifft die Domstraße, den Domplatz, den Platz am Vierröhrenbrunnen und die Alte Mainbrücke. Dazu das Umfeld von Kirchen sowie das Käppele, die Residenz und die Festung Marienberg.